
Zum ersten Mal erhielt die Chorgemeinschaft eine Frau als Dirigenten. Kerstin Braun, später verheiratete Lemay, übernahm mit riesigem Erfolg den Taktstock.
100 Jahre Gesangverein (eigentlich 117) Stollhofen.Für den Festakt wurde einheitliche Chorkleidung angeschafft. Auch die Festdamen wurden feierlich eingekleidet. Neben dem Umzug der Gastchöre durch den Ort ver-anstaltete der Verein auch ein Wertungssingen.
Der Chor wurde zum „Gemischten Chor“.Zugleich ging man mit dem benachbarten Verein „Eintracht Söllingen“ eine Chorgemeinschaft ein.
70-jähriges Stiftungsfest verbunden mit der Fahnenweihe.Ein großer Festplatz mit einer Tanzbühne wurde im Bruch eingerichtet. Der Verein veranstaltete für die Jugend Sackhopsen und Wurstschnappen. Abends zog der Chor mit einem Fackelzug durch das Dorf. Man hatte die alte, verschlissene Fahne von 1898 durch eine neue Fahne ersetzt.Ein Jahr zuvor komponierte Dirigent Viktor Ohlmann den Stollhofener
Abhaltung der „Neugründungsversammlung“.Nach Genehmigung durch die französische Militärregierung konnten im November die ersten Singstunden aufgenommen werden. Allerdings musste im Februar 1947 die Chorprobe wegen Mangel an Feuerholz vorübergehend eingestellt werden.
Die Besatzungsmacht nach dem Zweiten Weltkrieg ließ keine Generalversammlung zu.Fünfzehn Sänger sind im Krieg gefallen.
Zur Generalversammlung wurde keine Tagesordnung aufgestellt, da über die Hälfte der Mitglieder, einschließlich des Vereinsführers, zum Kriegsdienst eingezogen waren.
50-jähriges Stiftungsfest.Die wirtschaftliche Lage war nicht gut, so wurde auf ein großes Fest verzichtet.
Bedingt durch die Geldentwertung wurde dem Dirigenten sein Lohn in Form von „Körner“ ausbezahlt. Er erhielt drei Pfund Körner, der Schriftführer ein Pfund Körner.Der Monatsbeitrag wurde auf 10,- Mark und das Eintrittsgeld auf 100,- Mark festgelegt.
Gründung des „Gesangverein Liederfreund Stollhofen“ mit neuen Statuten.Dirigent war Wilhelm Steinhart.